Ernestinum hat mit großem Engagement am Schulwettbewerb „Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle“ teilgenommen. 

Im Rahmen des Erdkundeunterrichts setzten sich die Klassen 8F und 8L mit dem Tourismus auf Bali auseinander und erarbeiteten u.a. Gründe, auf Bali Urlaub zu machen, verschiedene Erwerbsmöglichkeiten der balinesischen Bevölkerung durch den Tourismus sowie soziale, ökologische und ökonomische Nutzungskonflikte. Im Anschluss gelangen die Schüler zu dem Ergebnis, dass der Tourismus auf Bali nicht nachhaltig und kein „Segen“ für die Insel ist. 

Da kam der Wettbewerb zur Entwicklungspolitik genau richtig: Die Aufgabe der Schüler bestand darin, ein Arbeitsmaterial zum  Thema "Nachhaltiger Tourismus auf Bali - Fluch oder Segen?" zu erstellen. In Gruppen wurden verschiedene Positionen von fiktiven Balinesen zu diesem Thema erstellt, die mit dem Tourismus ihren Lebensunterhalt bestreiten: Reisbauern, Tauchlehrer, Souvenirverkäufer und viele weitere Berufe. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt!

Natürlich durften am Ende weder ein Nachhaltigkeitsdreieck noch ein Wertequadrat fehlen, in das die Ergebnisse der Gruppen eingetragen und auf das Thema Nachhaltigkeit überprüft wurden.  

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Schüler motiviert an dem Projekt gearbeitet haben und sich durch den Perspektivenwechsel vertiefend mit der Thematik "Nachhaltigkeit" auseinandergesetzt haben. Es wurde angesprochen, dass sie sich vorher noch nie mit ihrem eigenen Urlaubsverhalten auseinandergesetzt haben und dass man als Tourist das Leben der Menschen im Urlaubsort beeinflussen kann -  positiv als auch negativ. 

Leider haben wir nicht gewonnen, aber wir werden zweifelsohne noch einmal teilnehmen und uns von anderen inspirieren lassen. Wir danken Herrn Kapp und Frau Mumm für diese außergewöhnliche Erfahrung. Es hat Spaß gemacht!                                  Maximilian Kuehne