Ist die Hafen City Hamburg ein Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung?

Dieser Frage gingen die Erdkunde-Kurse des 11. Jahrgangs von Herrn Kapp und Frau Mumm bei einer Exkursion nach Hamburg nach.

Die 30 Schüler hatten die Gelegenheit das im Unterricht Gelernte in Bezug auf Stadtentwicklu
ng und Stadtplanung an dem in Europa einzigartigen Stadtentwicklungsprojekt HafenCity selbst zu erforschen und ihr Wissen anzuwenden.

Zunächst wurden umfangreiche Informationen zum Masterplan der HafenCity, zum städteplanerischen Leitziel und zum Stand der Entwicklung am Model im Kesselhaus gegeben, bevor es dann hinaus in die eisige Kälte ging. Vor Ort wurden spannende Fragen rund um den Hochwasserschutz, die Finanzierung der Entwicklung der Stadtquartiere, den Wohnungsbau und soziale Aspekte erörtert.

Als sehr interessant fanden die Schüler dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema „soziale Durchmischung“ und „finanzierbarer Wohnraum“, denn gerade über diese Aspekt sind es häufig negative Schlagzeilen, die den Weg in die Presse machen. So lernten die Schüler, dass in der Hafen City die Ein-Drittel / Zwei-Drittel Regelung gilt, die besagt, dass ein Drittel der Wohnungen durch die Stadt als sozialer Wohnungsbau gefördert wird und so auch einkommensschwacheren Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen.

Nach Beendigung der sehr interessanten Führung blieb gerade noch genug Zeit, um der „Elfi“ (die gerade erst eröffnete Elbphilarmonie) einen Besuch abzustatten. Mit einer langen Rolltreppe gelangt man auf eine Aussichtsplattform, die einmal rund um das Gebäude geht. Von hier hat man einen phantastischen Blick sowohl auf die HafenCity als auch auf die Innenstadt und den Hamburger Hafen.

Eine gelungene Exkursion – Erdkunde zum Anfassen und Erleben!