94 Schülerinnen und Schüler nahmen am diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie!“ in Celle teil. Im Rahmen des zweitägigen Wettbewerbs am 14. und 15. Februar in der Alten Exerzierhalle in Celle stellten die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Arbeiten öffentlich vor. Eine rund 20-köpfige Jury aus Wirtschaft, Verwaltung und Schule bewertete die Arbeiten entsprechend ihres Fachgebietes. Dabei betrachteten sie die Funktionsweise und Hintergründe der Projekte und ließen sich die einzelnen Arbeiten von den Jugendlichen erläutern. Zur Beurteilung der Projekte zog die Jury auch Kriterien wie die Originalität, die Methodik und die Sorgfalt heran. Auch den vielen Besuchern erklärten die Jungforscher begeisternd ihre Projekte aus den jeweiligen Fachgebieten (Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik, Arbeitswelt) und überzeugten durch ihre fachlichen Kenntnisse.

Sonja Klameth (8. Klasse) und Hailie-Jade Pirie (8. Klasse) traten mit ihrem Projekt „Der umweltfreundliche Staubsaugroboter aus Alltagsgegenständen“ im Fachgebiet Arbeitswelt an. Die beiden Schülerinnen gewannen mit ihrem Projekt ein Jahresabonnement der Zeitschrift GEOlino (Stifter: GEO).

In der Wettbewerbssparte „Schüler experimentieren“ trat dieses Jahr Birger Rohde (8. Klasse) mit seinem Projekt „ Könnte Harnsäure an der Entstehung von koronaren Herzerkrankungen beteiligt sein?“ für das Ernestinum an. Er belegte mit seinem Projekt den zweiten Platz im Fachgebiet Biologie. Ebenfalls für das Fachgebiet Biologie traten Frida Maecker (8. Klasse) und Carlotta Schmidt (8. Klasse) mit ihrem Beitrag „Ein wirksames Mittel gegen Brotschimmel (Rhizopus stolonifer)“ an. Sie gewannen mit ihrem Projekt den Sonderpreis der SPD Fraktion.

Die Frage „Wie kann man am besten Knete selbst herstellen, ohne dass die Knete hart wird?“ stellten sich Charlotte Knoop (6. Klasse) und Colin Hornbostel (6. Klasse). Sie traten im Fachgebiet Chemie für das Ernestinum an. Weiterhin nahmen Lukas Blümke (5. Klasse) und Hannes Grunwald (5. Klasse) mit ihrem Beitrag „Obst und Gemüse Batterie“ am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ im Fachgebiet Chemie teil. Die beiden Schüler erhielten den Sonderpreis der CDU Fraktion.

Weiterhin vertrat dieses Jahr Simon Schurian (7. Klasse) im Bereich Mathematik und Informatik das Ernestinum. Mit seinem Projekt „Simulation des Pascalschen Dreiecks mithilfe von Mindstorms“ erreichte er den zweiten Platz.

Die einzigen Teilnehmer vom Ernestinum im Fachgebiet Physik waren dieses Jahr Isabell Stoll (8. Klasse) und David Truong (8. Klasse). „Der unendlich drehende Kreisel“ war ihr Projekt, mit welchem sie im Fachgebiet Technik antraten.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren tollen Leistungen.

Insgesamt ist der Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren ein Paradebeispiel für die Jugendförderung im Bereich der Naturwissenschaften. Jungen Talenten wird eine Plattform geboten, über die sie sich weiter entwickeln können. Gerade nach der erfolgreichen Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb möchte das Ernestinum allen Schülerinnen und Schülern dieses weiterhin ermöglichen. Die Jugend forscht AG des Ernestinums unter der fachkundigen und engagierten Leitung von Frau Schrader und Frau Debus findet jeden Freitag in der siebten und achten Stunde in Raum 78b statt – Neuzuwachs ist immer erwünscht!

Frida Maecker