MUSEUMmov(i)es, so heißt die Veranstaltung, die unter der Leitung eines Zusammenschlusses von 24 Museen aus Stadt und Landkreis Celle unter der Leitung des Direktors des Wietzer Erdölmuseums, Stephan Lütgert, Schülern der Jahrgangsstufen 4 und 5 mithilfe eines Kurzfilmprojekts Geschmack auf Museumsbesuche machen und Neugier wecken soll. Nachdem unsere Schülerin Yasmin Becker aus der 10 F bei der "Hannover Filmklappe 2016" einen Preis gewonnen hatte, sahen die Deutsch- und Kunstlehrer Frau Asholz-Meine, Frau Drangmeister und Herr Winnacker in der Celler Museumsaktion eine erneute Möglichkeit, an einem solch exklusiven Wettbewerb Schülerinnen und Schüler des Ernestinums teilhaben zu lassen und partizipierten deswegen in der Planungsgruppe dieses Projekts. Es war von Beginn an klar, dass nur sechs Schulen daran würden teilnehmen können, denn sowohl die Ideenfindungsphase mit dem Kinderbuchautor, Freizeitclown und Filmemacher Thomas J. Hauck  als auch die Film- und Schneidetermine würden sehr zeit- und personalaufwendig werden.

 www.museummovies.de

So fuhr am letzten Donnerstag vor den Osterferien, dem 06.04. die Ernestiner-Mannschaft, bestehend aus Lorenz Ackermann, Lili Alfken, Quentin Becker, Lukas Blühmke, Adele Boehlk, Philina Braun, Lea Giese, Jutta Gröticke, Estelle Lohmeyer, Josefine Oehlmann, Bjarne Sarfels, Ramin Soni, Nele Stemmann, Felix Winter, Kimberly Wolf, dem Autor und den Begleitlehrkräften, vermehrt um die Pensionärin Sigrid Lenz, früh morgens mit dem Museumsbus nach Unterlüß ins Albert-König-Museum.

Dort kümmerten sich vier ehrenamtliche Museumsmitarbeiter unter der Leitung des Ehepaars Landgraf den ganzen Tag um das Wohl der 15 Schüler: eine kurze Führung mit der Vorstellung aller, auch nichtöffentlicher, Räume; Aufzeigen der Möglichkeiten für die Verfilmung der ersonnenen Geschichten; Bilder, Utensilien und Materialien, die einbezogen werden könnten und nicht zuletzt auch um das leibliche Wohl mit einem großzügig ausgestatteten Buffet. Die Schüler  bildeten drei Gruppen á fünf Personen, die mit dem Autor in einem fruchtbaren Miteinander und zuweilen auch heillosen Durcheinander am Ende drei Drehbücher erarbeiteten und auch schon konkrete Umsetzungsmöglichkeiten ins visuelle Medium diskutierten. Die Konzepte sollten zum 24.04., dem Montag nach den Osterferien, überarbeitet und „drehfertig“ vorliegen, so dass dieser Tag zügig zum Filmen der zahlreichen Sequenzen genutzt werden sollte.