Das Erasmus+ Projekt läuft an

Environment and Sustainability: Understand - Care - Act

Umwelt und Nachhaltigkeit: Verstehen - Ernstnehmen - Handeln

Vor drei Jahren endete unser Comenius-Projekt mit Partnerschulen in der Türkei, in Polen, Italien und Dänemark. Vergangenes Jahr machten sich Frau Mumm und Frau Kranz daran, ein neues Projekt zu planen und zu beantragen. Sie konnten Partnerschulen

  • auf der griechischen Insel Kreta

  • im spanischen Cádiz und

  • im rumänischen Transsilvanien

gewinnen. Im Januar lud das Ernestinum Lehrerinnen aus den drei Partnerschulen zu einem ersten Treffen nach Celle ein, um das Projekt zu besprechen und den Erasmus+ Antrag an die Europäische Kommission zu schreiben. Es wurde intensiv bei toller Stimmung gearbeitet. (Foto von links nach rechts: Herr Habekost, Mercedes Navarro Guzmán (Spanien), Dionysia Psihogiou (Griechenland), Cristina Nicolaescu (Rumänien), Meike Mumm und Maren Kranz)

Die Mühe wurde belohnt: Das Ernestinum darf das geplante Projekt durchführen! Alle Kosten werden durch das Erasmus+ Programm gedeckt.

Das Projekt wird bei uns von einer neuen AG begleitet:

Die AG wird 14-tägig voraussichtlich am Montag in der 7. und 8. Stunde stattfinden.

Verbindliches Vortreffen:

Donnerstag, 16.8.2018, 2. große Pause in Raum 81

Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 8. Natürlich können auch diejenigen an der AG teilnehmen, die sich nicht zutrauen, ins Ausland zu reisen.

Worum wird es inhaltlich gehen?

Berge, Seen, Flüsse, Ozeane, Wälder ... wir haben eine wunderschöne und sehr vielfältige Natur in Europa.

Aber durch unsere moderne Art zu leben verschmutzen und zerstören wir Menschen diese Natur ungemein. Umweltthemen wie der Klimawandel, Nitrate in unserem Grundwasser, fehlende Insekten und riesige Mengen an Plastikmüll in unseren Meeren sind einige Themen, von denen wir immer wieder hören.

Manchmal fühlen sich Schüler und auch Erwachsene von den z.T. düsteren Zukunftsaussichten überwältigt, überfordert und auch verängstigt.

In diesem Zusammenhang steht immer wieder die Frage: Was können wir tun? Können wir als einzelne "kleine" Personen überhaupt etwas tun, um der weiteren Zerstörung der Umwelt entgegen zu wirken?

 

Wir haben uns das Ziel gesetzt, in unserem Projekt dieses ganz große Thema herunterzubrechen - wir wollen herausfinden, was unser eigener Beitrag in Bezug auf die Umwelt ist. Wir wollen erarbeiten, was wir selbst als Einzelne tun können, um unseren negativen Einfluss auf die Umwelt zu minimieren.

 

Dabei wollen wir uns besonders vier Themen zuwenden:

  • Verkehr/Mobilität/Transport

  • Müll, insbesondere Plastik

  • Konsum von Nahrungsmitteln

  • Konsum von Gebrauchsgütern, z.B. Handys

In zwei Jahren Projektarbeit wollen wir nun in unserer AG viele spannende, praktische und auch schöne Aktivitäten durchführen und Erfahrungen sammeln. Wir haben schon viele Ideen - vom Upcycling (neue Dinge aus alten herstellen) über das Einrichten eines Schulgartens bis hin zu einem "Public-Transport-Day" an der Schule (alle kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad) und noch vieles mehr.

Und da die Natur natürlich nicht vor unserer Tür endet, treten wir in den Austausch mit europäischen Freunden. Alle Schulen arbeiten zeitgleich am gleichen Thema und an jeder Schule gibt es während der zwei Jahre ein Projekttreffen, an dem Schüler aus allen Ländern zusammenkommen und ihre Ideen und Ergebnisse zusammentragen. Unser Ziel ist es, dass möglichst jedes Kind der AG an einer Fahrt teilnehmen kann.

Wir freuen uns schon auf die spannende Zeit, denn die Umwelt geht jeden einzelnen von uns an!