Regionalwettbewerb Celle

Am 12. und 13. Februar haben sieben Gruppen unserer Schule am diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren teilgenommen.
In ganz Deutschland haben dieses Jahr 12150 Teilnehmer ihr Projekt vorgestellt. Niedersachsen hat die fünftgrößte Teilnehmeranzahl im Jahr 2019. Dieses Jahr nahmen mehr Mädchen (2741) an dem Wettbewerb teil, das sind 125 Mädchen mehr als letztes Jahr.

In Niedersachsen haben sich 255 Schüler mit dem Fachgebiet Biologie beschäftigt, das ist das meist vertretene Fachgebiet Niedersachsens. Auf Biologie folgen die Fachgebiete Chemie (243 Teilnehmer), Technik (175 Teilnehmer), Arbeitswelt (144 Teilnehmer) und Physik (142 Teilnehmer). Die wenigsten Teilnehmer haben sich mit Projekten aus den Geo- und Raumwissenschaften (91 Teilnehmer) und der Mathematik und Informatik (90 Teilnehmer) angemeldet. Der Regionalwettbewerb in Celle fand wie letztes Jahr in der alten Exerzierhalle statt.

Alle Teilnehmer kamen mit ihren Betreuern am Dienstag um 10:00 Uhr in der alten Exerzierhalle an. Wir haben unsere Stände aufgebaut und haben danach das Vorsprechen vor der Jury geübt. Ab ungefähr halb eins hat uns die SVO ein Mittagessen bereitgestellt. Nachdem wir gegessen und noch einige Zeit geredet hatten, eröffnete die Wettbewerbsleiterin Frau Peters den Wettbewerb. Sie informierte über die wichtigsten Informationen zum Wettbewerb und zum Rundgang der Jury. Nach ihrer Ansprache öffnete sich die Ausstellung offiziell den Besuchern. Wir freuten uns, weil wir einige Schüler, Lehrer und auch Mitglieder der Jugend Forscht AG, deren Projekt leider nicht zum Wettbewerb fertig geworden ist, gesehen haben.
Um 16:30 Uhr sind wir dann zum Bomann-Museum gegangen, wo wir eine gute Museumsführung bekamen. Dazu teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe ist in die Legoaustellung gegangen und die andere Gruppe ist in die Ausstellung: Migration und Leben im 17. Jahrhundert in Celle gegangen. Wir haben einen kurzen Überblick über die Raumaufteilung eines Bauernhauses im 17. Jahrhundert und der Landwirtschaft bekommen und sind dann nach oben in die Migrationsausstellung geführt worden, wo wir einen Überblick über die Hugenotten, Juden und Jesiden bekamen. Nach der Museumsführung sind die Gäste des Wettbewerbs, die nicht in Celle wohnen, mit dem Bus in die Jugendherberge gefahren.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 09:15 Uhr und bauten unsere Stände für den Tag auf. Wir waren gespannt, welche Klassen zum Wettbewerb kommen und freuten uns über interessierte Zuhörer. Ab 13:00 Uhr gab es Mittagessen und alle warteten gespannt auf die Siegerehrung. Wir stellten unsere Stühle in die Mitte der alten Exerzierhalle, sodass alle die Bühne erkennen konnten.
Zur Preisverleihung kamen einige Mitglieder der Fraktionen aus dem Celler Kreistag, aber auch unser Schulleiter wünschte uns viel Glück.
Unsere Schule freut sich über den Gewinn des ersten Preises im Fachgebiet Mathematik und Informatik in der Sparte Schüler Experimentieren, den Simon (9GL) mit seinem Thema „Kettenbruchdarstellungen von quadratischen Irrationalitäten“ belegte. Somit erhielt er eine Qualifikation für den Landeswettbewerb in Oldenburg. Einen zweiten Platz belegten Hailie (10L) und Colin (8GL), die Graetzel-Zellen (Fachgebiet Chemie) vorstellten. Den Sonderpreis der Gemeinde Nienhagen erhielten Linnea (8LF) und Lars (8GL) für ihre Arbeit zur Gewässeranalyse der Aller (Biologie). Weitere Teilnehmer unserer Schule waren:
India (10Fn), Aurelius (10L) und Julius (10L), Fachgebiet Chemie, Thema: natürlich abbaubarer Kunststoff aus Milch
Viviane (8LF), Fachgebiet Biologie, Thema: Die Tintenrosen
Robert (8GL), Fachgebiet Technik, Thema: Pressluftmotoren
Sonja (10L), Charlotte (8Fa), Ben (8Fa), Fachgebiet Technik, Thema: Versuch der Stromabnahme durch Zuwasser zur Toilettenspülung

Zum Schluss bauten wir noch unsere Stände ab und freuten uns über ein tolle Wettbewerb. Der Wettbewerb wurde von der SVO gesponsert, wie zum Beispiel das Essen oder die Museumsführung.
Für uns alle ist der Wettbewerb eine tolle Erfahrung und wir haben viel Spaß gehabt, auch wenn die Tage natürlich etwas anstrengend waren.
Jetzt werden schon der ersten Ideen für nächstes Jahr entwickelt, oder die Kritik der Jury wird übernommen, um bisherige Projekt zu verbessern. Wenn ihr Lust bekommen habt, auch am Jugend forscht Wettbewerb teilzunehmen, kommt gerne in der AG (Dienstag, 7. und 8. Stunde in Raum 78b) vorbei oder meldet euch bei Frau Schrader oder Herrn Barlage.