Teilnahme am Landeswettbewerb „schüler experimentieren“ in Oldenburg

Vom 10. bis zum 12. März 2016 hatte unsere Gruppe (wir sind: Sonja Klameth, India Brückner und Jakob Tegtmeier – Klasse 7c) die Chance am Landeswettbewerb Jugend Forscht – Schüler experimentieren teilzunehmen, da wir beim Regionalwettbewerb Celle in der Sparte Technik mit unserem Projekt „Fluggerät aus Alltagsgegenständen“ gewonnen hatten. Für unser Ernestinum war das die erste Teilnahme an einem Landeswettbewerb. 

In Oldenburg trafen sich alle Sieger aus den sieben Regionalwettbewerben des Landes Niedersachsen. So wurden insgesamt 43 verschiedene Projekte in den Kategorien: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vorgestellt. Dieses Jahr haben sich 672 Schülerinnen und Schüler mit 351 Projekten beim niedersächsischen Schüler experimentieren Wettbewerb beteiligt.

Tag 1

Am Donnerstagmorgen trafen wir uns schon um 7:50 Uhr am Bahnhof in Celle. Schwer bepackt, mit drei großen Tüten, in welchen wir unsere Fluggeräte und benötigten Zusatzmaterialien transportierten, brachen wir auf. In Hannover mussten wir dann auch noch umsteigen und so kamen wir um 11:23 Uhr in Oldenburg an. Wir wurden dort vom EWE- (dem Partnerunternehmen aus Oldenburg) Service abgeholt und zum EWE-Gelände gefahren. Dort sind alle Ausbildungswerkstätten, Mensa und Wohnhäuser für die Auszubildenden der Firma untergebracht und auch eine große Ausstellungshalle, in welcher der Wettbewerb stattfand. Dort haben wir dann unseren Stand aufgebaut, das heißt wir mussten unsere Plakate anbringen und uns überlegen, welche Flugmodelle wir an die Wand hängen und welche wir vielleicht der Jury vorführen wollen. Leider haben nicht alle Modelle die Zugfahrt unbeschadet überstanden, also mussten schnell noch einige Reparaturen und auch Neubauten fertig gestellt werden. Danach haben wir Mittagessen in der Mensa bekommen. Das Essen schmeckte sehr gut. Nach dem Essen wurden noch einige Ansagen gemacht und dann ging es auch schon los. Gleich am Anfang kamen die ersten Juroren. Sie stellten uns viele Fragen zu unserem Projekt. Alle Teilnehmer wurden dann gemeinsam in die Jugendherberge gebracht, dafür mussten wir ungefähr eine halbe Stunde mit dem Bus fahren. Am Abend haben wir gegrillt, zum Glück konnten wir drinnen sitzen, da es draußen doch sehr frisch war.

Tag 2 

Um 7:00 Uhr gab es Frühstück und um 8:00 Uhr fuhr der Bus zum EWE-Gelände - das hieß frühes Aufstehen. In der Wettbewerbshalle mussten wir zunächst alle heruntergefallenen Plakate wieder aufhängen. Unser Kleber hielt leider nicht, was er versprach und dieses Problem hatten wir immer wieder. Nach dieser Hürde kamen dann auch schon die Besucher. Ungefähr 300 Schüler aus der Region Oldenburg hatten die Gelegenheit sich die Ausstellung und das Gelände anzuschauen. Wir haben das Projekt vielen Interessierten erklärt. Die zweite Jury kam um 14:00 Uhr. Wir durften danach Zettel für den schönsten Stand ausfüllen, welcher von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewählt wurde, und in eine Lostrommel werfen. Dieser Preis ging an eine Gruppe Grundschüler, welche ihre gesamte Forschungsarbeit in einer Fotostory präsentiert haben. Um 17:00 Uhr fuhr der Bus zu einer Kletterhalle. Nach einer kurzen Einweisung sind wir dort sehr viel geklettert, während die Betreuer uns absichern mussten.

Tag 3

Um 7:00 Uhr gab es Frühstück. Danach sind wir zu den Zimmern gegangen und haben unsere Sachen gepackt und sind dann um 07:45 Uhr mit den Bus zum EWE-Gelände gefahren. Dort sind wir noch etwas geblieben und haben unser Projekt den Besuchern erklärt. Um 11:00 Uhr waren wir dann im Stadttheater in Oldenburg, wo die Feierstunde stattfand. Dort wurden von Physikstudenten der Universität Göttingen (Zauberhafte Physik) tolle Experimente vorgezeigt. So haben Sie zum Beispiel Strom durch Schüler geleitet, grünes Feuer gemacht und mit Musik Flammen tanzen lassen. Danach wurden die Plätze für die Projekte vergeben. Wir haben in unserer Sparte den vierten Platz (es gab mehrere vierte Plätze) erreicht. Unterstützt wurden wir von unseren Eltern, die auch an der Feierstunde teilnahmen. Gemeinsam haben wir noch ein tolles Buffet im Theater genießen können und fuhren dann noch einmal zur Ausstellungshalle, damit alle Gäste der Feierstunde sich auch noch mal die Projekte erklären lassen konnten. Dann mussten wir noch unseren Stand abbauen und sind dann kaputt aber zufrieden wieder nach Celle gefahren.

Insgesamt war der Landeswettbewerb sehr schön. Die vielen verschiedenen Projekte waren alle interessant, inspirierend und man konnte erkennen wie viel Arbeit alle Schülergruppe in diese gesteckt haben. Die Organisation durch die EWE war toll. Wir wurden alle Tage super verpflegt, vor allem das Süßigkeitenbuffet hatte es uns angetan. Die Studenten, welche sich die Tage um uns gekümmert haben, waren sehr nett und haben auch mal mit uns Karten gespielt, wenn wir eine längere Wartezeit hatten. Natürlich war es auch anstrengend und aufregend, vor allem wenn die Jury uns besucht hat, aber wir konnten es dennoch genießen.

Sonja Klameth, India Brücker