Im Zuge des Themas der Globalisierung im Erdkundeunterricht haben wir als Klasse 10G am 20.06. eine Exkursion ins VW-Werk Hannover-Stöcken unternommen. Dieses Werk ist der Hauptsitz der VW-Nutzfahrzeuge. Von dort aus werden der ,,Bully‘‘ also der VW Transporter und der VW Amarok in die ganze Welt exportiert, was VW zu einem sogenannten ,,Global Player‘‘ macht.

Zunächst wurden wir in die Geschichte des Transporters eingeführt, welche Anfang der 1950er Jahre mit dem Bau des T1 begann und welche bis heute mit dem Bau des T6 weitergeführt wird.
Durch die immer weiter fortschreitende Digitalisierung und Technisierung ist die Produktionszahl von knapp 10 Fahrzeugen am Tag in 1950 auf knapp 1000 Fahrzeugen pro Tag heute angestiegen, was besonders den tausenden von arbeitenden Robotern zu verdanken ist.
Angekommen im Werk begann unsere Besichtigungstour im Presswerk, wo die angelieferten Blechteile für die Karosserie gepresst werden. Unser knapp 3,5 km langer Marsch durch die Produktionsanlage führte uns weiter an dem Zusammenschweißen und Zusammenbauen der Karosserie, welche größtenteils von Robotern übernommen wurde. Im Verlamargin: 5px;uf unserer Tour konnten wir sehen, wie sich aus den Blechteilen immer mehr ein Auto entwickelte. Das Einsetzen des Motors in die Karosserie, welches auch ,,Hochzeit‘‘ genannt wird, war ein Highlight der Besichtigung. Der fortlaufende Bau wird jedoch noch größtenteils von Menschenhand verrichtet. Hier sieht man die meisten Mitarbeiter der knapp 14000 Angestellten in diesem Werk.
Besonders gut fanden wir an der Besichtigung, dass wir so nah an der Produktion dran sein durften und so viele interessante Aspekte zu unserem Thema in Erdkunde mitbekommen haben.
Bedanken möchten wir uns bei Herrn Kapp, Frau Ahlbrecht und dem VW-Werk für diese gute und nette Führung und Exkursion im Zuge des Unterrichts.


Jonas W., Nelson S. und die Klasse 10G