Am Dienstag, dem 25.4.2017, ging es endlich los nach Frankreich. Die Aufregung hielt sich am Morgen noch in Grenzen, da alle noch sehr müde waren, doch im Laufe der Busfahrt stieg sie immer weiter an. Es wurde viel die „Marseillaise“, die französische Nationalhymne, gesungen und es wurde auch viel gelacht! Als wir nach fast 12 Stunden Fahrt endlich den Eiffelturm gesehen haben, waren wir nicht mehr zu bremsen! Alle waren total aufgeregt und wir konnten es kaum mehr erwarten endlich unsere Austauschschüler persönlich kennen zu lernen. Endlich erreichten wir dann das „Collège Rabelais“ wo unsere Austauschpartner schon warteten. Nach dem Koffer ausladen gab es ein kurzes Kennenlernen und dann ging auch schon jeder in seine Familie.

Am Mittwoch trafen wir uns dann alle morgens vor der Schule und wurden in Kleingruppen aufgeteilt, mit denen wir dann den französischen Unterricht begleiteten. Wir verstanden kaum ein Wort, weil die Lehrer sehr schnell sprachen und so reichte der Vormittag in der Schule vollkommen aus. Am Nachmittag waren wieder alle in den Familien, ein paar fuhren an dem Tag schon nach Paris, um sich bereits ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten anzugucken.

Am Donnerstag ging es endlich nach Paris! Wir trafen uns wieder alle vor der Schule um dann zum Bahnhof zu gehen, wo wir dann die RER nach Paris nahmen. Zuerst ging es zur Notre Dame und unsere „Stadtführerin“ ,Frau Kircher,konnte uns den ganzen Tag über auf charmante Weise über die Geschichte der verschiedenen Gebäude und Denkmäler erzählen. Nach Notre Dame ging es weiter zu einem Mémorial de la Déportation. Es war eine sehr interessante und beeindruckende Ausstellung, die einem gut zeigte, warum zur Zeit des Nationalsozialismus die Menschen im Konzentrationslagern gebraucht wurden. Danach gingen wir an der Seine entlang zum Louvre, wo wir dann in dem Museum erstmal ein bisschen Zeit hatten uns alles anzugucken und gemeinsam sahen wir uns dann später die Mona Lisa an. Anschließend gingen wir zu einem Platz, wo ein Riesenrad stand und jemand hatte die Idee, dass wir, statt zu laufen, ein Tuk- Tuk nehmen und damit dann zum Trocadéro fahren. Leider durften wir nicht auf den Eiffelturm gehen wegen der vielen Terroranschläge, aber man hatte vom Trocadéroaus trotzdem eine ideale Sicht auf den Eiffelturm und zudem einen perfekten Platz zum Bilder machen. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof kauften viele Souvenirs, und als wir dann ankamen, gab es noch eine kleine Pause, die viele dazu nutzten aufs Klo zugehen oder zu essen. Wir fuhren dann wieder mit der RER nach Meudon und verbrachten den Abend wieder in den Familien.

Am Freitag versammelten wir uns vor dem Bahnhof um nach Versailles zu fahren. Besonders schön waren die beeindruckenden Gärten. Sie waren wunderschön und riesen groß, dass man ohne einen Plan verloren gewesen wäre. Am Nachmittag fuhren wir wieder zurück zur Schule,  um an unserem deutsch- französischem Projekt zu arbeiten und danach gingen wir wieder zurück in unsere Familien.

Das Wochenende und den Montag, weil ein Feiertag war, verbrachten wir in den Familien. Viele besuchten Paris, gingen in Museen etc. Am Montag trafen sich aber alle noch mal zum Abschluss in einem Park, wo wir picknickten und Fußball spielten.

Am Dienstag ging es dann wieder zurück nach Deutschland. Wir trafen uns mit unseren Koffern vor der Schule und vielen fiel der Abschied schwer. Dann ging es ab in den Bus und wir starteten die Heimreise. Die Fahrt bestand wieder hauptsächlich aus Schlafen und Essen, jedoch hingen wir trotzdem noch alle mit unseren Gedanken in Meudon und freuten uns doch gleichzeitig alle auf zu Hause.

Es war ein sehr schöner Austausch und wir alle haben viele Erfahrungen gesammelt. Die Fahrt wird uns allen wahrscheinlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben.