Die rechtlichen Grundlagen des Seminarfaches

Nach der Vereinbarung der Kultusministerkonferenz zur „Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ ist der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe fachbezogen und fachübergreifend angelegt. Ziel des Unterrichts ist der Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife, mit der eine vertiefte Allgemeinbildung, die allgemeine Studierfähigkeit sowie eine Einführung in wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen (Wissenschaftspropädeutik) bescheinigt werden.

Zur Ausgestaltung des Seminarfachs am Ernestinum: Das Seminarfach am Gymnasium Ernestinum

Spezifische Informationen zur Seminarfacharbeit: Die Facharbeit am Gymnasium Ernestinum

SeminarfachZu exemplarischen Seminarfachthemen und -fahrten

 

Der Aufbau des erforderlichen strukturierten Wissens und der hierfür erforderlichen
Kompetenzen durch fachbezogenes Lernen wird unterstützt durch Lernformen, die das Erkennen
von Zusammenhängen fördern und geeignet sind, auch fachübergreifende Arbeitsformen
und Methoden zu vermitteln.
Mit der Einführung des Seminarfachs in der gymnasialen Oberstufe und im Kolleg, das in der
Qualifikationsphase ab dem 1.8.2006 zu unterrichten ist, wird der beschriebenen Zielsetzung
des Oberstufenunterrichts gesondert Rechnung getragen.
Im Seminarfach stehen fachübergreifende und fächerverbindende Problemstellungen im
Vordergrund; es soll in verschiedene Methoden und Arbeitsformen eingeführt werden. Zur
Förderung der Wissenschaftspropädeutik ist eine Facharbeit zu schreiben und kann eine
besondere Lernleistung auch aus dem Unterricht im Seminarfach heraus entwickelt und in
die Abiturprüfung eingebracht werden. Schriftliche Leistungsfeststellungen werden neben der
Facharbeit durch andere Formen wie Projekte, naturwissenschaftliche Experimente und deren
Auswertung oder Hausarbeiten erbracht. Weiteres haben die Fachkonferenzen der
Schule zu beschließen.Zielsetzung des Unterrichts im Seminarfach sind damit sowohl das fachübergreifende Lernen
und Arbeiten an geeigneten Themenstellungen als auch die Erweiterung methodischer Kompetenzen
anhand der Bearbeitung eines Sachgegenstandes.

Weiterführende Links:

http://nibis.ni.schule.de/~lessing/delkwolf/ueberblick.pdf

Das Seminarfach „Deutschland und Frankreich im Spiegel der Medien"

In dem Seminarfach „Deutschland und Frankreich im Spiegel der Medien" sind wir anfangs besonders auf Filme und Theaterstücke eingegangen. Hierzu dienten zum Beispiel Projektarbeiten, bei denen wir in kleinen Gruppen selbst Filme gedreht oder ein Theaterstück vorgespielt haben.

Einen großen Teil des Seminarfachs machte auch das Verfassen der Haus- und Facharbeit aus. Die Themenwahl war jedem Schüler relativ freigestellt, wobei das Thema einen Bezug zu „Deutschland und Frankreich im Spiegel der Medien", also unserem Seminarfach, aufweisen sollte.

Im Vorfeld haben wir uns intensiv mit dem Format der Facharbeit beschäftigt und die dazu nötigen Fähigkeiten am Computer erlernt. Außerdem haben wir uns um die Präsentation der Facharbeiten gekümmert und gemeinsam einen Kriterienkatalog entwickelt, der später als Grundlage für die Bewertung dienen soll. Um das angemessene Vortragen eines Textes zu üben und ein an sich langweiliges Thema interessant zu gestalten, haben wir zu unterschiedlichen Persönlichkeiten und Gebäuden des französischen Theaterlebens Kurzreferate gehalten.

In nächster Zeit werden wir vor allem unsere sechstägige Kursfahrt in die Stadt der Liebe und des Theaters vorbereiten. Wir fahren nach Paris:)!!!!!!

Alles in allem vermittelt einem das Seminarfach nützliche Grundlagen für ein späteres Studium und bringt außerdem ein wenig Abwechslung und Freude in den Schulalltag. (Kursbericht)

 

Gemeinsames Schülerforum Sachsen-Anhalt und Niedersachsen im Landtag in Magdeburg

Im Plenum des LandtagesAnlässlich des 25. Jahrestages der friedlichen Revolution des Jahres 1989 haben die Landtage von von Sachsen-Anhalt und Niedersächsen am

19. und 20. Oktober 2014 zu einem gemeinsamen Jugendforum „25 Jahre Herbst 1989“ eingeladen.

Das Ernestinum war dabei eine von vier teilnehmenden Schulen und war mit 18 Schülerinnen und Schülern aus dem Seminarfach zur Geschichte der friedlichen Revolution in der DDR vor Ort.

An diesem ganz außergewöhnlichen Projekt der politischen Bildung junger Menschen nahmen je 50 Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt teil, die sich in vier Workshops unter Einbindung von Parlamentariern beider Landtage mit folgenden Themen befassten und dabei ihre Sichtweisen austauschten:

1. Bürgerbeteiligung und Bürgerprotest in der Demokratie,

2. Transparenz und Meinungsbildung im digitalen Zeitalter,

3. Zukunft Europas – Europas junge Generation,

4. Migration und Integration in Deutschland.

Landtagspräsident Gürth: „Im Herbst des Jahres 1989 demonstrierten

hunderttausende Menschen in den Städten der DDR für ihre Bürgerrechte. Wir nehmen

die 25. Wiederkehr der friedlichen Revolution zum Anlass, um mit jungen Menschen aus

Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nicht nur über die damaligen Ereignisse zu

diskutieren, sondern auch ihren Blick auf die Anforderungen in der heutigen Welt

kennenzulernen. Ich lade die 100 Schülerinnen und Schüler aus beiden Bundesländern in

den Landtag von Sachsen-Anhalt ein und freue mich auf einen interessanten Austausch

und anregende Diskussionen.“

Landtagspräsident Busemann: „Der 25. Jahrestag der friedlichen Revolution des

Jahres 1989 bietet ein breites und sehr geeignetes Forum - nicht nur zu einem Blick

zurück -, sondern auch zum gemeinsamen Gedankenaustausch über die

Herausforderungen der Zukunft für unser Land und unsere Gesellschaft. Daher freue ich

mich, dass als gemeinsame Veranstaltung des Landtages Sachsen-Anhalt und des

Niedersächsischen Landtages in Magdeburg dieses Treffen ermöglicht wird.

 

Seminarfach Wl
4. Semester

Aufgabenstellung

Erstellen Sie in Partnerarbeit Materialien für einen Lerntypentest.

Orientieren Sie sich hierzu gerne an bereits vorhandenen Testverfahren (Internet-Recherche!)

Führen Sie den Test mindestens wechelseitig (gerne auch zusätzlich mit anderen Probanden) durch
und dokumentieren Sie sowohl Durchführung als auch Ergebnisse.

Reichen Sie Materialien und Dokumentation spätestens bis zum 11.3. bei mir ein.