Diese Woche steht ganz im Zeichen der Bundestagswahl: In den Politik-Wirtschaft Kursen und Klassen wird, inzwischen schon zum 11. Mal, die Juniorwahl durchgeführt. (Juniorwahl.de)

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, den Wahlakt zur Bundestagswahl "originalgetreu" durchzuführen, Wahlbenachrichtigung, Wählerverzeichnis, Wahlvorstand sowie (fast) originale Stimmzettel, Wahlkabine und Wahlurne werden zur Verfügung gestellt und die Wahl wird Klassen- bzw. Kursweise durchgeführt - am Freitag wird dann ausgezählt.

Die Ergebnisse der Juniorwahl werden dann am Sonntag ab 18:00 Uhr (zusammen mit den "echten" Wahlergebnissen) veröffentlicht, so dass auch in der Woche nach der Bundestagswahl der Politikunterricht aktuell und schülernah gestaltet werden kann.

Ein Erlebnisbericht über die Teilnahme an der Deutschen Schüler Akademie 2017

„Hochbegabtenförderung“ ist ein sehr abschreckender Begriff, insbesondere wenn man an einer Schülerakademie für Hochbegabte teilnehmen soll und sich selbst keineswegs dazu zählt. Zweifel kamen auf, ob dies der richtige Ort ist, die Sommerferien zu verbringen. Doch meine erfolgreiche Bewerbung, die mir die Teilnahme an der Akademie in Braunschweig ermöglichte, konnte ich nicht ignorieren, zumal mir der Kurs, den ich mir gewünscht hatte, zugeteilt wurde. Von dem Kurs mit den Namen „Die Olympischen Spiele aus ökonomischer Perspektive“ erhoffte ich mir meine beiden Leidenschaften, Sport und Wirtschaft, verbinden zu können. Im Vorfeld der Akademie erhielten wir bereits den Auftrag, zusammen mit einem anderen Kursteilnehmer ein Referat zu erarbeiten. Das Thema „Migration und Olympia“ stellte mich bereits aufgrund des Mangels an Quellen vor die ersten Probleme. Nachdem ich mich mit meinem Partner in Verbindung gesetzt hatte, erstellten wird jedoch eine solide PowerPoint-Präsentation, und so konnte ich guten Gewissens die Reise nach Braunschweig antreten. Die erste Überraschung am Tag meiner Ankunft war die ausgelassen gute Stimmung, die mich dort erwartete. Ein Zustand, der die gesamten 16 Tage anhalten sollte. Die zweite Überraschung war die Offenheit der Personen, die mir am ersten Tag begegneten. Egal ob Kursleiter oder Teilnehmer, jeder fragte interessiert, aus welcher Stadt man sei und welchen Kurs man besuchen werde. Die dritte Überraschung am ersten Tag war dann, dass ich bemerkte, wie ich selbst vollkommen offen meinen neuen Internatsgenossen gegenüber war, eine Fähigkeit, die mich nicht immer auszeichnet.

Der aktualisierte Terminplan sowie die AG-Liste für das neue Schuljahr stehen wie gewohnt online. 

Der Terminplan findet sich in der Rubrik "Service", die AG-Liste in der Kategorie "offene Ganztagsschule".

Erster Schultag nach den Sommerferien für Jg. 6 bis 12: Donnerstag, 3.8.2017. Der Nachmittagsunterricht entfällt

Klassen 6 bis 10: 1. + 2. Stunde Unterricht beim Klassenlehrer, danach laut Plan bis einschl. 6. Stunde.  

Besondere Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe („Lückenjahrgang“; EPh-L): 1. Std. (7.55 Uhr): Treffen im Forum;  2. + 3. Std. Unterricht beim Klassenlehrer, danach Unterricht laut Plan bis einschl. 6. Stunde.  

Jahrgang  11 Qualifikationsphase:   3. + 4. Std. Treffen im Forum, danach Unterricht laut Plan bis einschl.  6. Stunde.  

Jahrgang  12 Qualifikationsphase:   2. Std. Treffen im Forum, danach Unterricht laut Plan bis einschl.  6. Stunde.  

Neue 5. Klassen: Einschulungsfeier der neuen 5. Klassen am Freitag, 4.8.2017 im Forum: 8.30 Uhr Andacht, 9.00 Uhr Begrüßung und Klassen-Zuteilung, danach „Unterricht beim neuen Klassenlehrer“, parallel für die Eltern und Angehörigen Begegnung und Informationen bis 11.30 Uhr.

Katastrophenalarm: Eine Herausforderung für die Schulsanitäter

Am 13.6.2017 war es wieder soweit: wir fuhren zum dritten Mal zum Schulsanitäterwettbewerb. 15 Schulsanitäter und Mitglieder der Erste-Hilfe-AG des Ernestinums nahmen am jährlichen Wettbewerb des DRK in den Emslandhallen in Lingen teil. Bereits um 5.47 Uhr starteten wir am Celler Bahnhof Richtung Lingen zu einem perfekt organisierten Wettbewerbstag. Das Motto lautete diesmal: Katastrophenalarm. Eine kurze Einführung zu Beginn der Veranstaltung machte uns anschaulich klar, wie viel Bedeutung die Arbeit von ehrenamtlichen Helfern im Falle einer tatsächlichen Notlage hat. Um für mögliche zukünftige Herausforderungen bestens zu wappnen, waren auch die Aufgaben, die den Teilnehmern anschließend im Wettbewerb gestellt wurden, passend gestaltet.

Drei Gruppen des Ernestinums mit jeweils fünf Schülern mussten sich einen ganzen Tag lang an fünfzehn verschiedenen Stationen und gegenüber mehr als hundert anderen Gruppen von Schulen aus Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen beweisen. Mit Namensschildern und genauen Ablaufzetteln ausgestattet, ging es um zehn Uhr los. Immer bis zu acht Gruppen bearbeiteten eine Station gleichzeitig. Es mussten nicht nur Notfallsituationen wie z. B. eine Unterkühlung, blutende Wunden oder weitere sehr echt gestaltete Unfallsituationen gemeistert, sondern auch Geschicklichkeit und Sportlichkeit unter Beweis gestellt werden. Jeweils sechs Minuten hatte man Zeit, um Patienten zu versorgen oder knifflige oder sportliche Aufgaben zu lösen. Schiedsrichter nahmen die errungene Punktzahl auf. Nur eine kurze Pause wurde den Gruppen gegönnt, bevor es dann weiter zur nächsten Station ging.

Zum Glück gab es auch einige längere Pausen, in denen man sich über den Gebrauch eines Defibrillators oder das Beatmen eines Patienten informieren konnte, aber auch die Möglichkeit hatte, etwas Leckeres zu essen oder in einem sich drehenden Auto einmal auf dem Kopf zu stehen.