Die IdeenExpo wurde 2007 ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern. Inzwischen hat sich aus der Veranstaltung Deutschlands größtes Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik entwickelt, das alle zwei Jahre stattfindet.
Neben den herausragenden Ausstellungen und Exponaten lebt die Ideenexpo auch vom Interesse und den Aktivitäten ihrer Besucher.
Zwölf Klassen des Gymnasiums Ernestinum Celle besuchten am 14. Juni die Ideenexpo auf dem Messegelände in Hannover, begleitet von ihren Klassenlehrern, weiteren Kollegen oder interessierten Eltern. Dazu fuhren wir mit drei Bussen im Shuttlebetrieb zum Expogelände. Die Schülerinnen und Schüler hatten dort die Möglichkeit, auf altersgemäße Weise aufsehenerregende Exponate zu entdecken und zu erforschen.

Die Bauernhof-Exkursion mit allen 9. Klassen ging zum vierten mal nach Scharnhorst auf den Hof der Eheleute Drögemüller. An sieben vorbereiteten Lernstationen zum Thema Tierwohl, Futter, Kälber, Melkstand, Strukturwandel in der Landwirtschaft und Kartoffeln erkundeten unsere Schülerinnen und Schüler einen moderen Milchviehstall. An diesem Morgen war auch gerade vor unserem Eintreffen ein Kälbchen geboren worden, so dass wir die Kontaktaufnahme zwischen der Mutterkuh und ihrem Kalb gut beobachten konnten. Der Vater, ein imposanter Bulle, beobachtete das Ganze aus der Entfernung, Er war zwei Boxen weiter mit mehreren Jungkühen zusammen untergebracht. Die Eindrücke dieses Tages und die vielen Informationen an den verschiedenen Lernstationen wurden von allen interessiert aufgenommen. Unterstützt wurden die Eheleute Drögemüller an diesem Tag von den beiden Azubis des Hofes sowie von drei Land-Frauen des Kreisverbandes Celle. Finanziert wurde der Aktionstag aus Mitteln der EU im Rahmen des Projektes "Transparenz schaffen".

Die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses aus dem 11. Jahrgang besuchten im Rahmen des Unterrichts und passend zum Abiturthema „Der bewegte Mensch in der Kleinplastik“ mehrere Skulpturen in Hannover. Von Interesse waren insbesondere die „Nanas“ am Leibnizufer von Niki de Saint Phalle sowie „Das Menschenpaar“ von Georg Kolbe am Maschsee. Im Unterricht wurde zuvor der „Tänzer Nijinski“ von Georg Kolbe besprochen und nun konnte der Kurs durch eigenes Erleben von Plastiken im Außenraum einen Vergleich zu den oben genannten Figuren ziehen. Wichtig für SchülerInnen war die Erfahrung, eine Plastik nicht nur abbildhaft zu sehen, sondern sie ganzheitlich zu erleben. Die Figuren umgehen zu können, sie zu berühren und sie im Einklang mit der Umgebung zu erfahren. Diese Eindrücke halten sich stärker im Gedächtnis fest als jegliche Abbildung es vermag.

Bei fantastischem Wetter untersuchte der Kurs die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Plastiken sowie die Wirkung in Bezug auf den Aspekt der Bewegung. Es wurden Detailfotos zur genaueren Untersuchung hergestellt und Kompositionsskizzen zu einzelnen Bewegungsstudien angefertigt.Abgerundet wurde dieser Ausflug durch einen Spaziergang am Maschseeufer.

Standing Ovations für Sommerkonzert des Schulorchesters mit „Rhapsody in Blue” von George Gershwin und anderen Werken

“Das kann man doch nicht mit dem Schulorchester spielen!“ So lauteten die ersten Reaktionen auf die „Rhapsody in Blue“ von Musikern aus meiner Bekanntschaft. Das Schulorchester des Ernestinums hat es trotzdem gewagt und am Montag, den 22. Mai 2017 ein rundum gelungenes Sommerkonzert mit diesem Stück und einer ganzen Reihe von weiteren großartigen Stücken gegeben. 

Das Schulorchester des Ernestinums präsentierte sich in sinfonischer Besetzung unter der Leitung von Maria Meynecke, Christoph Stelljes und Maximilian Kloth. 

Herr Kloth studiert in Hannover Schulmusik und war im März als Praktikant am Ernestinum. Wir konnten ihn dafür gewinnen, mit nach Frenswegen zu fahren und dann auch im Konzert als Dirigent und Kontrabassist mitzuwirken. 

Zur Vorbereitung hat sich das Schulorchester -wie jedes Jahr seit 35 Jahren- für eine Woche in die Ruhe und Abgeschiedenheit des Klosters Frenswegen zurückgezogen um dort das spannende und überaus abwechslungsreiches große Konzertprogramm einzustudieren.

Mit dem Schulorchester konzertierten in diesem Jahr sieben (!) hervorragende Instrumentalsolisten aus den Reihen des Orchesters. 

MUSEUMmov(i)es, so heißt die Veranstaltung, die unter der Leitung eines Zusammenschlusses von 24 Museen aus Stadt und Landkreis Celle unter der Leitung des Direktors des Wietzer Erdölmuseums, Stephan Lütgert, Schülern der Jahrgangsstufen 4 und 5 mithilfe eines Kurzfilmprojekts Geschmack auf Museumsbesuche machen und Neugier wecken soll. Nachdem unsere Schülerin Yasmin Becker aus der 10 F bei der "Hannover Filmklappe 2016" einen Preis gewonnen hatte, sahen die Deutsch- und Kunstlehrer Frau Asholz-Meine, Frau Drangmeister und Herr Winnacker in der Celler Museumsaktion eine erneute Möglichkeit, an einem solch exklusiven Wettbewerb Schülerinnen und Schüler des Ernestinums teilhaben zu lassen und partizipierten deswegen in der Planungsgruppe dieses Projekts. Es war von Beginn an klar, dass nur sechs Schulen daran würden teilnehmen können, denn sowohl die Ideenfindungsphase mit dem Kinderbuchautor, Freizeitclown und Filmemacher Thomas J. Hauck  als auch die Film- und Schneidetermine würden sehr zeit- und personalaufwendig werden.

 www.museummovies.de

So fuhr am letzten Donnerstag vor den Osterferien, dem 06.04. die Ernestiner-Mannschaft, bestehend aus Lorenz Ackermann, Lili Alfken, Quentin Becker, Lukas Blühmke, Adele Boehlk, Philina Braun, Lea Giese, Jutta Gröticke, Estelle Lohmeyer, Josefine Oehlmann, Bjarne Sarfels, Ramin Soni, Nele Stemmann, Felix Winter, Kimberly Wolf, dem Autor und den Begleitlehrkräften, vermehrt um die Pensionärin Sigrid Lenz, früh morgens mit dem Museumsbus nach Unterlüß ins Albert-König-Museum.