Es war wieder soweit: kurz vor dem Ende des Schulhalbjahres gab "Room 55", die Schulband des Gymnasium Ernestinums, ihr aktuelles Konzert. Die Band besteht aus Schülerinnen und Schülern der achten bis zwölften Klasse des Gymnasiums Ernestinum, die mit ihren vielseitigen musikalischen Fähigkeiten nun zum zweiten Mal die Nachweihnachtsflaute für ein abwechslungsreiches Konzert nutzten und das Publikum in der bis zum letzten Platz gefüllten Aula begeisterten.

Festliches Weihnachtskonzert in der Stadtkirche sorgt für besinnlichen Jahresabschluss

Wieder einmal sorgte das gelungene Arrangement aus Musik und Geschichten in der Stadtkirche für weihnachtliche Stimmung.  Für die während der Veranstaltung vorgestellten Projekte kamen insgesamt Spenden von über 1300 Euro zusammen. Die Musik-Arbeitsgemeinschaften und die Rezitations-AG hatten ein interessantes und vielfältiges Programm zusammengestellt, in dem die ganze Vielfalt der musikalischen Arbeit am Ernestinum gezeigt wurde.

Auf dem Programm standen unter anderem moderne und traditionelle Weihnachtslieder mit den Chorklassen 5 und 6, Auszüge aus einer Kantate von Dietrich Buxtehude mit Chor und Orchester, sowie eine vergnügliche Schlittenfahrt mit dem Orchester von Leroy Anderson.  

Im Folgenden finden Sie eine Fotogalerie mit zahlreichen stimmungsvollen Fotos der Veranstaltung

Im Rahmen des Pädagoischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz ist ein weiterer internationaler Lehrer zu Gast an unserer Schule.

Herr Mohammed Saber Souilem aus Tunesien besucht für drei Wochen das Ernestinum.

Dies ist wieder eine wunderbare Gelegenheit für unsere Schüler, direkte Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen und interessante Aspekte über die Kultur, Religion, Geographie, Bräuche und weiteres in Tunesien zu erfahren. Herr Souilem hospitiert den Unterricht in verschiedenen Klassenstufen und Fächern. So hat auch unser Gast die Gelegenheit das deutsche Schulwesen besser kennenzulernen sowie sein landeskundliches Wissen über Deutschland zu vertiefen bzw. zu aktualisieren.

Darüber hinaus hat er auch die Möglichkeit persönliche Kontakte zu knüpfen und durch den Aufenthalt in zwei Gastfamilien den Familienalltag in Celle kennenzulernen.

 

 

 

Perfektsein- geht das?

Das perfekte Leben! Ist es das nicht, was sich jeder von uns wünscht?

Das fragten sich Schüler und Schülerinnen beim diesjährigen Buß- und Bettagsgottesdienst des Gymnasiums Ernestinum. Schüler des Religionskurses aus den Klassen 10F  und 10 L von Frau Asholz-Meine hatten dieses Thema gewählt und damit mehr als 270 Schüler in die Blumläger Kirche gelockt. Nicht nur alle Kirchenbänke waren belegt, sondern auch die Empore. 

Perfektsein zu wollen, betrifft uns alle. In unserer modernen Gesellschaft kommt es immer mehr darauf an, perfekt zu sein. Wir streben häufig nach Vollkommenheit, um gut dazustehen vor Eltern, Lehrern oder Freunden und um dadurch Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Dies wollten die Schüler den Mitschülern deutlich machen und ihnen zeigen, wie sehr das unser Leben auch belasten kann.

Schließlich gibt es zu viele Möglichkeiten, die man im Leben ergreifen kann, zu viele Charaktereigenschaften, die man im Leben erfüllen will. Man kann im Leben nicht alles machen. Man kann nicht allen Gruppen beitreten. Man kann nicht jedem alles recht machen.

Ernestinum hat mit großem Engagement am Schulwettbewerb „Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle“ teilgenommen. 

Im Rahmen des Erdkundeunterrichts setzten sich die Klassen 8F und 8L mit dem Tourismus auf Bali auseinander und erarbeiteten u.a. Gründe, auf Bali Urlaub zu machen, verschiedene Erwerbsmöglichkeiten der balinesischen Bevölkerung durch den Tourismus sowie soziale, ökologische und ökonomische Nutzungskonflikte. Im Anschluss gelangen die Schüler zu dem Ergebnis, dass der Tourismus auf Bali nicht nachhaltig und kein „Segen“ für die Insel ist. 

Da kam der Wettbewerb zur Entwicklungspolitik genau richtig: Die Aufgabe der Schüler bestand darin, ein Arbeitsmaterial zum  Thema "Nachhaltiger Tourismus auf Bali - Fluch oder Segen?" zu erstellen. In Gruppen wurden verschiedene Positionen von fiktiven Balinesen zu diesem Thema erstellt, die mit dem Tourismus ihren Lebensunterhalt bestreiten: Reisbauern, Tauchlehrer, Souvenirverkäufer und viele weitere Berufe. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt!