Ernestinum hat mit großem Engagement am Schulwettbewerb „Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle“ teilgenommen. 

Im Rahmen des Erdkundeunterrichts setzten sich die Klassen 8F und 8L mit dem Tourismus auf Bali auseinander und erarbeiteten u.a. Gründe, auf Bali Urlaub zu machen, verschiedene Erwerbsmöglichkeiten der balinesischen Bevölkerung durch den Tourismus sowie soziale, ökologische und ökonomische Nutzungskonflikte. Im Anschluss gelangen die Schüler zu dem Ergebnis, dass der Tourismus auf Bali nicht nachhaltig und kein „Segen“ für die Insel ist. 

Da kam der Wettbewerb zur Entwicklungspolitik genau richtig: Die Aufgabe der Schüler bestand darin, ein Arbeitsmaterial zum  Thema "Nachhaltiger Tourismus auf Bali - Fluch oder Segen?" zu erstellen. In Gruppen wurden verschiedene Positionen von fiktiven Balinesen zu diesem Thema erstellt, die mit dem Tourismus ihren Lebensunterhalt bestreiten: Reisbauern, Tauchlehrer, Souvenirverkäufer und viele weitere Berufe. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt!

Am Samstag, 17. September war es wieder soweit: Ernestiner kochten wie schon im letzten Jahr Konfitüren und Gelees für die Aktion CELLER BÜRGER IN NOT. Früchte und Gelierzucker wurden gemischt, gekocht, gerührt und in Gläser abgefüllt. „Stachelbeer-Banane“, „Aronia-Orange“, „Schwarzwälder Kirsch“, „Quittengelee“  und viele andere Sorten wurden produziert und sollen am Sonntag, 27.11.2016 (1. Advent), 19.30 Uhr beim Benefizkonzert des Celler Kammerorchesters in der Alten Exerzierhalle in der Konzertpause verkauft werden. 

Annegret Dorn und Eckhard Pohl gründeten 1993 die Aktion CELLER BÜRGER IN NOT. Empfänger des Geldes sind
 Mitbürger, die z.B. durch Krankheit unverschuldet in Not geraten sind. So konnte z.B. einer Großfamilie, die gerade eben keine Sozialhilfe bekam, weil die Einkommensgrenze um einen winzigen Betrag überschritten wurde, bei der Anschaffung einer Waschmaschine geholfen werden; in einem anderen Fall wurde das Fahrgeld für eine Person übernommen, die ein siebenjähriges Mädchen zu regelmäßigen Arztbesuchen in die Medizinische Hochschule Hannover begleitete. Häufig sind allein erziehende Mütter die Zielgruppe. Auch der Caritas-Point in Wietzenbruch konnte maßgeblich bezuschusst werden. Die Verteilung des Geldes übernehmen der Caritasverband Celle und das Diakonische Werk Celle.

Ernestinum und Kwidzyn kochen

Vom 3.9.-10.9. hatten wir zum 22.Mal eine Schülergruppe aus Kwidzyn zu Gast.

Nicht nur Kulinarisches, sondern auch Schulbesuch, Hamburg und Harz, die Grenzübergangsstelle Helmstedt-Marienborn, Bowling und noch viel mehr standen auf dem Programm der Intensivwoche. Als Basislager fungierte hierbei die Teeküche.

 

 

CELLE: Am 1. Juli 2016 brannte die Sporthalle 1 des Schul- und Sportzentrums Burgstraße in voller Ausdehnung. Die Freiwillige Feuerwehr Celle befand sich mehrere Stunden im Großeinsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

Am Donnerstagabend den 01. September bedankte sich das Gymnasium Ernestinum gemeinsam mit der IGS Celle bei den eingesetzten Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Celle – Hauptwache, Celle-Altencelle, Celle-Westercelle, Celle-Garßen, Celle-Bostel, Celle-Altenhagen und des Deutschen Roten Kreuzes.

Mitglied werden bei der Feuerwehr ? http://www.ja-zur-feuerwehr.de

„Dankeschön sagen wir“, so der Schulleiter des Ernestinums Herr Habekost, der gemeinsam mit der Schulleiterin der IGS Celle Frau Kerker, Vertretern der Lehrerschaft, der Schüler und Eltern in der Celler Hauptwache zu Besuch war. Auch Kreisrat Bernd Niebuhr, zuständiger Dezernent für Bildung beim Landkreis Celle, wandte sich mit einigen Worten an die Anwesenden und bedankte sich für den Einsatz. Die Verwaltung der Stadt Celle war durch Herrn Stadtrat Kassel vertreten. Im Anschluss wurden durch zwei Schüler der IGS Celle Dankkarten an die Ortsfeuerwehren übergeben. Stadtbrandmeister Kai-Uwe Pöhland und Ortsbrandmeister Bernd Müller erhielten von Herrn Habekost zwei Grillschürzen die den Übergang zum eigentlichen Dankeschön darstellten – leckere Bratwurst im Brötchen und Getränke.

Am 15. August 2016 hatten die Mittel- und Oberstufe des Ernestinums die Chance, den Meeresbiologen, Forschungstaucher sowie Fotografen und Filmemacher Robert Marc Lehmann ganztägig im Forum der Schule begrüßen zu dürfen. 

Herr Lehmann, welcher im vergangenem Jahr den Titel des „National Geographic Fotograf des Jahres“ gewonnen hatte, stützte seinen Vortrag mit eindrucksvollen Fotos, witzigen, aber auch beklemmenden Videofilmen, Anekdoten und Humor, sodass der Besuch nicht bloß eine sachliche Präsentation, sondern vielmehr einen bunten Dialog darstellte.

Mit dieser Art konnte er das Publikum schnell für sich gewinnen und wirkte auch während der Ansprache von ernsteren Themen nicht belehrend, sondern wie ein Ratgeber, der der Schülerschaft auf einer Ebene begegnete.

Mit über hundert besuchten Ländern auf allen sieben Kontinenten und der Begegnung von etwa 5000 Tierarten bringt Herr Lehmann ein immenses Wissen in den Vortrag ein – und die Bitte, sich darauf zu besinnen, dass wir nur diesen einen Planeten haben. Seine Bilder unterstreichen, dass es sich lohnt, manches Vergehen an der Tier-, Pflanzen- und Umwelt zu hinterfragen und für etwas einzutreten.