Katastrophenalarm: Eine Herausforderung für die Schulsanitäter

Am 13.6.2017 war es wieder soweit: wir fuhren zum dritten Mal zum Schulsanitäterwettbewerb. 15 Schulsanitäter und Mitglieder der Erste-Hilfe-AG des Ernestinums nahmen am jährlichen Wettbewerb des DRK in den Emslandhallen in Lingen teil. Bereits um 5.47 Uhr starteten wir am Celler Bahnhof Richtung Lingen zu einem perfekt organisierten Wettbewerbstag. Das Motto lautete diesmal: Katastrophenalarm. Eine kurze Einführung zu Beginn der Veranstaltung machte uns anschaulich klar, wie viel Bedeutung die Arbeit von ehrenamtlichen Helfern im Falle einer tatsächlichen Notlage hat. Um für mögliche zukünftige Herausforderungen bestens zu wappnen, waren auch die Aufgaben, die den Teilnehmern anschließend im Wettbewerb gestellt wurden, passend gestaltet.

Drei Gruppen des Ernestinums mit jeweils fünf Schülern mussten sich einen ganzen Tag lang an fünfzehn verschiedenen Stationen und gegenüber mehr als hundert anderen Gruppen von Schulen aus Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen beweisen. Mit Namensschildern und genauen Ablaufzetteln ausgestattet, ging es um zehn Uhr los. Immer bis zu acht Gruppen bearbeiteten eine Station gleichzeitig. Es mussten nicht nur Notfallsituationen wie z. B. eine Unterkühlung, blutende Wunden oder weitere sehr echt gestaltete Unfallsituationen gemeistert, sondern auch Geschicklichkeit und Sportlichkeit unter Beweis gestellt werden. Jeweils sechs Minuten hatte man Zeit, um Patienten zu versorgen oder knifflige oder sportliche Aufgaben zu lösen. Schiedsrichter nahmen die errungene Punktzahl auf. Nur eine kurze Pause wurde den Gruppen gegönnt, bevor es dann weiter zur nächsten Station ging.

Zum Glück gab es auch einige längere Pausen, in denen man sich über den Gebrauch eines Defibrillators oder das Beatmen eines Patienten informieren konnte, aber auch die Möglichkeit hatte, etwas Leckeres zu essen oder in einem sich drehenden Auto einmal auf dem Kopf zu stehen.

 

Am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen nahm Frida Maecker aus der Klasse 8Fa erfolgreich teil. Frida trat mit Französisch, das sie seit der 5. Klasse an unserer Schule lernt, als eine der jüngsten TeilnehmerInnen in diesem Wettbewerb an. Es galt, sich intensiv mit sprachlichen, kulturellen und landeskundlichen Themen auseinanderzusetzen. Vor der schriftlichen Prüfung waren zwei mündliche Beiträge per Sprachbox „einzusenden“: ein Text musste vorgelesen und ein selbstgestalteter Text aufgesprochen werden. Der schriftliche Teil der Prüfung umfasste Aufgaben zum Wortschatz, Leseverstehen, Hörverstehen und einer freien Textproduktion und nahm etwa 4 Schulstunden mit Pausen in Anspruch.

„Anmeldefrist war der 6. Oktober 2016, dann habe ich mich gezielt auf das diesjährige Thema Le cinéma français vorbereitet. Cool war, dass ich mir superschöne französische Filme anschauen konnte, z. B. Les Choristes, La famille Bélier, Les Intouchables, Bienvenue chez les Ch’tis, Qu’est-ce qu’on a fait au bon Dieu ? Erst dachte ich, keinen davon zu kennen. Beim Recherchieren der Titel stieß ich dann sozusagen auf einige „alte Bekannte“: Les Intouchables z. B. lief in Deutschland als „Ziemlich beste Freunde“ oder aber Qu’est-ce qu’on a fait au bon Dieu ? ist uns geläufig als „Monsieur Claude und seine Töchter“.“ Frida hat sämtliche Filme im Original mit deutschen Unter-titeln angesehen. „Ohne Untertitel wäre es doch noch ziemlich schwierig gewesen“, meint die 13-Jährige. „Auch das spezielle Vokabular der Cineastenwelt war nicht ganz ohne.“

Insbesondere die schriftliche Prüfung ist eine echte Herausforderung. Bei diesem anspruchsvollen Prüfungsteil kommt es auf Ausdrucksfähigkeit, solide Grammatikkenntnisse und gutes Vokabelwissen an, aber auch auf sprachliche Kreativität und Kenntnisse landeskundlicher Art.

Die IdeenExpo wurde 2007 ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern. Inzwischen hat sich aus der Veranstaltung Deutschlands größtes Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik entwickelt, das alle zwei Jahre stattfindet.
Neben den herausragenden Ausstellungen und Exponaten lebt die Ideenexpo auch vom Interesse und den Aktivitäten ihrer Besucher.
Zwölf Klassen des Gymnasiums Ernestinum Celle besuchten am 14. Juni die Ideenexpo auf dem Messegelände in Hannover, begleitet von ihren Klassenlehrern, weiteren Kollegen oder interessierten Eltern. Dazu fuhren wir mit drei Bussen im Shuttlebetrieb zum Expogelände. Die Schülerinnen und Schüler hatten dort die Möglichkeit, auf altersgemäße Weise aufsehenerregende Exponate zu entdecken und zu erforschen.

Die Bauernhof-Exkursion mit allen 9. Klassen ging zum vierten mal nach Scharnhorst auf den Hof der Eheleute Drögemüller. An sieben vorbereiteten Lernstationen zum Thema Tierwohl, Futter, Kälber, Melkstand, Strukturwandel in der Landwirtschaft und Kartoffeln erkundeten unsere Schülerinnen und Schüler einen moderen Milchviehstall. An diesem Morgen war auch gerade vor unserem Eintreffen ein Kälbchen geboren worden, so dass wir die Kontaktaufnahme zwischen der Mutterkuh und ihrem Kalb gut beobachten konnten. Der Vater, ein imposanter Bulle, beobachtete das Ganze aus der Entfernung, Er war zwei Boxen weiter mit mehreren Jungkühen zusammen untergebracht. Die Eindrücke dieses Tages und die vielen Informationen an den verschiedenen Lernstationen wurden von allen interessiert aufgenommen. Unterstützt wurden die Eheleute Drögemüller an diesem Tag von den beiden Azubis des Hofes sowie von drei Land-Frauen des Kreisverbandes Celle. Finanziert wurde der Aktionstag aus Mitteln der EU im Rahmen des Projektes "Transparenz schaffen".

Die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses aus dem 11. Jahrgang besuchten im Rahmen des Unterrichts und passend zum Abiturthema „Der bewegte Mensch in der Kleinplastik“ mehrere Skulpturen in Hannover. Von Interesse waren insbesondere die „Nanas“ am Leibnizufer von Niki de Saint Phalle sowie „Das Menschenpaar“ von Georg Kolbe am Maschsee. Im Unterricht wurde zuvor der „Tänzer Nijinski“ von Georg Kolbe besprochen und nun konnte der Kurs durch eigenes Erleben von Plastiken im Außenraum einen Vergleich zu den oben genannten Figuren ziehen. Wichtig für SchülerInnen war die Erfahrung, eine Plastik nicht nur abbildhaft zu sehen, sondern sie ganzheitlich zu erleben. Die Figuren umgehen zu können, sie zu berühren und sie im Einklang mit der Umgebung zu erfahren. Diese Eindrücke halten sich stärker im Gedächtnis fest als jegliche Abbildung es vermag.

Bei fantastischem Wetter untersuchte der Kurs die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Plastiken sowie die Wirkung in Bezug auf den Aspekt der Bewegung. Es wurden Detailfotos zur genaueren Untersuchung hergestellt und Kompositionsskizzen zu einzelnen Bewegungsstudien angefertigt.Abgerundet wurde dieser Ausflug durch einen Spaziergang am Maschseeufer.