Wie schon im vergangenen Jahr durften wieder zehn SchülerInnen des 10. Jahrgangs des Gymnasiums Ernestinum an einem viertägigen Workshop in Kooperation mit Baker Hughes teilnehmen, um den Umgang mit dem 3D-Drucker zu erlernen. Voller Vorfreude und Erwartungen gingen wir also nach der 6. Schulstunde statt nach Hause oder zum Nachmittagsunterricht zu Baker Hughes. Nachdem wir alle dem Pförtner unsere Ausweise gezeigt hatten, bekamen wir Besucherschilder, welche wir immer sichtbar tragen mussten. Im Anschluss wurde uns erstmal etwas über das Unternehmen und über den Umgang mit dem 3D-Drucker im Allgemeinen erzählt. Und dann war es endlich so weit: Wir durften an die Computer und unseren ersten eigenen Gegenstand designen und drucken – einen Würfel!

Nach einiger Zeit wurden wir immer schneller und machten weniger Fehler, was uns sehr motivierte. In den folgenden Tagen waren wir daher immer weniger auf Hilfe angewiesen und konnten auch eigene Gegenstände designen. Darüber hinaus haben wir noch eine Betriebsbesichtigung erhalten und konnten Fragen zu den Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei Baker Hughes stellen.

Für den sicheren Schulweg unserer Fünftklässler

Wie verhalte ich mich an der Haltestelle? Wie steige ich sicher in den Bus ein? Worauf muss ich im Bus achten? Wie steige ich richtig aus? Wo bin ich draußen nicht vom Busfahrer zu sehen? - Mit diesen Fragen beschäftigten sich Ende August unsere Fünftklässler im Rahmen der „Busschule“, die die CeBus direkt an unserer Haltestelle mit einem großen Schulbus durchführte.
Dabei wurde schnell deutlich, dass Busfahren gelernt sein will. Auf anschauliche Weise wurden die Schülerinnen und Schüler mit mancher Tücke vertraut gemacht. Wie schnell man zum Beispiel auch bei einer nur leichten Bremsung des Buses den Halt verlieren und wie leicht man von einem Busfahrer im „toten Winkel“ übersehen werden kann, das war für manchen eine große Überraschung.
Wir freuen uns, dass unsere Fünftklässler nach dieser Schulung nun wissen, wie sie den Schulbus und auch andere öffentliche Verkehrsmittel sicher benutzen können. Spätestens Ende September können dann alle unter Beweis stellen, was sie gelernt haben. Dann geht es mit „Öffis“ zum Weltkindertag nach Hannover ...

Begleitend zum Fachtag des 'Musiklandes Niedersachsen' wurde eine Auswahl von Schülerabeiten in einer kleinen Kunstausstellung präsentiert – passend zum Motto des Fachtags 'Musik, Glück und Lebenskunst'. Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden von Annabelle und Clara aus Jahrgang 13 durch die Ausstellung geführt.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 13 hatten die Qual der Wahl: Elf hochkarätige Referenten - viele aus den Reihen der Alternestiner (VEE) - , die unterschiedlichste interessante Berufsfelder vorgestellt haben, darunter Logistik, Softwareentwicklung, Fotographie, Journalismus (im Bild rechts die NDR-Journalistin Wischnewski), Justizwesen, Architektur, Medizin....

In zwei Vortragsrunden hatten dann aber alle der anwesenden über 300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über für sie besonders interessante Berufe zu informieren, und gerade in den vielen Fragen und Gesprächen zum jeweiligen beruflichen Alltag zeigte sich, dass für unsere Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen der "Ernst des Lebens" - also die Überlegungen zum späteren beruflichen Werdegang zunehmend wichtiger wird.

Daher sind gerade Veranstaltungen wie diese - EINES der Highlights innerhalb unseres vielfältigen Konzepts zur Berufsorientierung - inzwischen fester Bestandteil unseres Schullebens.

Am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen nahmen zum wiederholten Male drei Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen mit den Wettbewerbssprachen Englisch und Französisch teil. Alle drei haben außergewöhnliche Platzierungen auf Landesebene erreicht: Leonie Klapproth, die bereits zum zweiten Mal einen hervor-ragenden zweiten Landespreis gewann, und Pia-Laetitia Kunkel, die auch dieses Jahr wieder einen sehr guten dritten Landespreis holte, nahmen im Fach Englisch teil. Pauline Zink war gleich beim ersten Mal in der Wettbewerbssprache Französisch überaus erfolgreich und erreichte einen hervorragenden zweiten Landespreis, was bedeutet, dass ihr Ergebnis – und das von Leonie - zwischen 80 und 90 % der Gesamtpunktzahl lag.

Die Schülerinnen begannen im September mit den Vorbereitungen, und – wie jedes Jahr – endete am 6. Oktober die Anmeldefrist. Sie mussten sich intensiv mit kulturellen, sprachlichen und landeskundlichen Themen auseinandersetzen. Vor der schriftlichen Prüfung Ende Januar war ein zweiminütiges Video zu erstellen und an die Jury „einzusenden“. Wichtig waren hierbei natürlich sprachliche Korrektheit, präzise Artiku-lation und Originalität der Präsentation. Der schriftliche Teil der Prüfung umfasste Aufgaben zum Wortschatz, Leseverstehen, Hörverstehen und einer freien Textpro-duktion und nahm etwa 4 Schulstunden mit Pausen in Anspruch.