Viele schöne Logos für das Erasmus+Projekt "Umwelt und Nachhaltigkeit" wurden angefertigt.  Alle eingereichten Logos wurden in den Kunsträumen ausgestellt. So konnten die Schüler   des Ernestinums im Kunstunterricht ihre Stimme für ihr favorisiertes Logo abgeben.  Die Rangfolge ist denkbar knapp, dennoch haben sich folgende drei Logos als die beliebtesten durchgesetzt:

1. Platz  Logo von Kimberly Wolf

2. Platz Logo von Britt Janßen

3. Platz Logo von Philina Braun

Diese Logos werden Ende Januar mit nach Cadiz in Spanien zum ersten Projekttreffen reisen. Dort wird dann das endgültige Siegerlogo für das gesamte internationale Projekt ermittelt. Wir drücken die Daumen.
Vielen Dank an alle fleißigen Künstler!

Mit dem Weihnachtskonzert der Musik-Arbeitsgemeinschaften konnte die Schulgemeinschaft des Ernestinums am 12.12.2018 einen stimmungsvollen und besinnlichen Jahresabschluss in der Stadtkirche Celle genießen. Wie in jedem Jahr waren zahlreiche Musikerinnen und Musiker und die Rezitations-AG unter der Leitung von Frau Meynecke, Frau Budtke, Herrn Stelljes und Herrn Henniger an der Gestaltung des Konzerts beteiligt und haben dem Publikum ein gut aufeinander abgestimmtes und abwechslungsreiches Programm geboten. Den Zuhörerinnen und Zuhörern hat das Konzert so gut gefallen, dass sie nach ausgiebigem stehendem Applaus sensationelle 1800 € für den Kalandhof und das Diakonie-Projekt „ZuGabe“ gespendet haben.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Herrn OStD Habekost, der die Grenzen überwindende Kraft der Musik hervorhob, folgten traditionelle und moderne Weihnachtslieder der Chorklassen 5 und 6.
Mit Erich Kästners „Weihnachtslied, chemisch gereinigt“ in der Rezitation darauf wurde die Stimmung nachdenklicher.
Das Vororchester zeigte dann mit „Jingle Bells“ und dem Menuett aus der Wassermusik von G.F. Händel, dass das große Orchester sich keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen braucht.
Nach zwei besinnlichen Weihnachtsliedern des Schulchores präsentierte der Mädchenchor mit großem Elan ein Medley aus „Sister Act“.
In der nächsten Rezitation ging es um den Weihnachtsfrieden von 1914, einem spontanen Waffenstillstand zu Heiligabend an der Westfront, bei dem Deutsche, Franzosen und Engländer für eine kurze Zeit innehielten und zusammen Weihnachten feierten.

In den vergangenen Wochen sind im Ernestinum in allen Werte-und-Normen-Kursen bereits die ersten Geschenke verpackt worden. Das Ganze natürlich für einen guten Zweck und als Ausdruck der Anteilnahme am Schicksal von Kindern, die in der Weihnachtszeit ansonsten nicht in dieser Form beschenkt werden würden. Unter der Schirmherrschaft u.a. des „Ladies‘ Circle“ und des „Round Tables“ macht sich demnächst der „Weihnachtspäckchenkonvoi“ auf den Weg zu Waisen- und Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen im Osten Europas. Insgesamt werden über 130 000 Päckchen erwartet, davon weit über 60 aus unserer Schule! Bepackt mit Spielzeug, Süßigkeiten und auch mal einer Zahnbürste oder warmen Strümpfen verlange das Bekleben der Schuhkartons mit buntem weihnachtlichen Geschenkpapier den vielen Helfern jede Menge Geduld und Fingerfertigkeit ab. Auch im kommenden Jahr wollen sich die Werte-und-Normen-Kurse wieder mit viel Kreativität beteiligen, um - unabhängig von religiöser Weltanschauung - Kindern in Armut und Not ein Zeichen der Verbundenheit zu übermitteln. Echt Ethik, eben!

(Kl)

Vertreter des „Europabüros“ bzw. des „Europe Direct Informationszentrum Lüneburg beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg waren in der vorletzten Woche im Rahmen der Europaaktivitäten der Schule zu Gast am Ernestinum. 70 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des Gymnasiums Ernestinum haben darüber diskutiert, wie sie sich ihr Europa vorstellen, welche Wünsche und welche Erwartungen sie an die EU haben. In Form eines moderierten „Europa-Cafés“ tauschten sie sich teils leidenschaftlich über aktuelle Aspekte der Europapolitik aus und erarbeiteten konkrete Vorschläge zur weiteren Entwicklung. Hier ging es den Schülern um eine bessere Umweltpolitik auf europäischer Ebene ebenso wie um einheitlichere Sozialstandards. Natürlich war auch die im europäischen Vergleich schleppende Digitalisierung Deutschlands für die Schüler ein zentrales Thema. Es überrascht vielleicht nicht, dass der Vorschlag zur „Angleichung des Internet-Standards“ schließlich die größte Zustimmung erhielt. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgten die beiden Umwelt-Initiativen. „Die aktuellen Maßnahmen sind unzureichend“, waren die Schüler sich einig.

Zwischen dem 9.11 und dem 12.11 fuhren wir, ein Teil des Schulchors der Europaschule Gymnasium Ernestinum nach Meudon (Frankreich), um dort an einem großen internationalen Chorprojekt anlässlich des 100. Jahrestages des Waffenstillstandes im ersten Weltkrieg teilzunehmen.

Wir trafen uns Freitagfrüh am Celler Bahnhof und wurden, nach über acht Stunden Fahrt, von dem Bürgermeister der Stadt Meudon freundlich im Rathaus empfangen. Dort wurden wir dann auf unsere Gastfamilien verteilt, die uns alle sehr herzlich begrüßt haben. Nach einem Abendessen trafen wir uns alle im „Centre d’art et de culture“ wieder, um einen sehr berührenden zeitgenössischen Film mit Gary Cooper namens „L‘adieu aux armes“, eine ergreifende Liebesgeschichte inmitten der Gräuel des ersten Weltkrieges, zu schauen.

Samstag trafen wir uns früh am Bahnhof, um mit der Metro nach Paris reinzufahren. Obwohl viele Attraktionen aufgrund des großen Staatsbesuches gesperrt waren, haben wir das Besichtigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehr genossen. Besonders bewegte und berührte uns das „Mémorial des Martyrs de la Déportation“, das Denkmal an die Deportierten. Ein Besuch des Eiffelturms und der Notre Dame durfte natürlich auch nicht fehlen.

Später am Nachmittag bereiteten wir uns mit einer langen und sehr anstrengenden Probe auf das Hauptereignis der Fahrt vor. Wir nahmen, zuerst unter der Leitung der französischen und belgischen Chorleiterinnen, später dann unter der Leitung des Dirigenten, an zwei Durchlaufproben teil.